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Bauherr: Regierungspräsidium Karlsruhe

Einsatzhäufigkeit: stat. alle 20 Jahre
Polderfläche: 210 ha
Rückhaltevolumen: 6,2 Mio. m³
Maximale Entnahmemenge: ca. 130 m³/s
Geländeniveau (überwiegend): 95-97 m ü. NN
Maximale Stauhöhe: 99,4 m ü. NN
Bauzeit: ca. 3 Jahre
Veranschlagte Kosten: 20 Mio. Euro

Der Polder Rheinschanzinsel ist einer von 13 Hochwasserrückhalteräumen, die im Rahmen des Integrierten Rheinprogrammes (IRP) längs der Rheinstrecke zwischen Basel und Mannheim auf baden-württembergischem Gebiet erstellt werden sollen. Mit ihm und weiteren Hochwasserrückhalteräumen auf der französischen und rheinland-pfälzischen Rheinseite (s. Karte links) soll der vor dem Ausbau des Rheins mit Staustufen bis Iffezheim ehemals vorhandene Hochwasserschutz gegen ein statistisch alle 200 Jahre einmal auftretendes Hochwasserereignis wiederhergestellt werden. Die Maßnahmen gehen auf den deutsch-französischen Vertrag aus dem Jahre 1982 zurück. Danach soll am Oberrhein insgesamt Rückhalteraum von ca. 255 Mio. m³, davon ca. 170 Mio. m³ auf baden-württembergischen Gebiet, geschaffen werden.

Zwischenzeitlich sind ca. 100 Mio. m³ für den Hochwasserschutz verfügbar. Damit wird zur Zeit ein Schutz gegen ein etwa 100 jährliches Hochwasserereignis am Oberrhein unterhalb der letzten Staustufe (Iffezheim) erreicht.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.



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