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Bauherr: Regierungspräsidium Karlsruhe

Einsatzhäufigkeit: bei jedem Hochwasser
Rückhaltefläche: 97 ha
Durchschnittliches Geländeniveau: 89–90 m ü. NN
Wasserstand bei mittlerem Hochwasser: 91 m ü. NN
Bau von Schöpfwerken: 2
Bauzeit: ca. 2 Jahre

Die Dammrückverlegung Kirschgartshausen auf Gemarkung der Stadt Mannheim ist eine Maßnahme, die sowohl dem Hochwasserschutz als auch einer Erweiterung ökologisch besonders bedeutsamer Aueflächen dient. Sie soll im Rahmen des Integrierten Rheinprogrammes (IRP) des Landes Baden-Württemberg durchgeführt werden. Mit insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräumen sowie weiteren Räumen auf der rheinland-pfälzischen und französischen Rheinseite soll der vor dem Ausbau des Rheins mit Staustufen ehemals vorhandene Hochwasserschutz gegen ein statistisch alle 200 Jahre einmal auftretendes Hochwasserereignis wiederhergestellt werden. Grundlage der Hochwasserschutzmaßnahmen bildet der deutsch­französische Vertrag aus dem Jahre 1982. Insgesamt soll am Oberrhein ein Rückhaltevolumen von ca. 255 Mio. m³, davon ca. 170‑Mio. m³ auf baden-württembergischem Gebiet, geschaffen werden.

Derzeit ist ein Rückhaltevolumen von ca. 100 Mio. m³ für den Hochwasserschutz verfügbar. Damit wird zurzeit ein Schutz gegen ein etwa 100-jährliches Hochwasserereignis am Oberrhein unterhalb der letzten Staustufe bei Iffezheim erreicht.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.


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